19.06. Vor 95 Jahren Justizmord an Eugen Leviné

Eifrige Münchner Bürgerwehren lynchten nach der blutig niedergeschlagenen Revolution im Mai 1919 hunderte Arbeiter und suchten fieberhaft nach dem neuen Anführer der KP-Ortsgruppe, Eugen Leviné. Er sollte nach der Ermordung des ersten Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner die junge kommunistische Räterepublik voranbringen. Verraten, dank eines hohen Kopfgeldes, wurde Leviné nach einem fragwürdigen „Hochverratsprozess“ in Stadelheim erschossen und folgte so dem Schicksal Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs.

Mit einer CD (30-45 Min) und Diskussion werden die Leistungen dieses Revolutionäres und tausender Mitkämpfer gewürdigt. Dazu ist eine Ausstellung zur Räterepublik zu sehen.

mit Reinhard Mosner
Betriebsrat und Mitglied beim Archiv der Münchner Arbeiterbewegung

Donnerstag, 19.06.2014 um 19.00 Uhr
KulturLaden, Ligsalzstr. 44, U4/5 Schwanthalerhöhe

19.04. Ostermarsch

omaAm 19. April 2014 findet wie jedes Jahr der Ostermarsch in München statt. Die Münchner Freidenker beteiligen sich wieder an der Demonstration, wie auch mit einem eigenen Infostand.

11 Uhr Auftakt am Platz der Opfer des Nationalsozialismus
mit einem Beitrag zum NSU-Skandal
und mit Erwin Jedamus – Lieder

Demonstrationszug zum Sendlinger-Tor-Platz

gegen 13 Uhr Kundgebung auf dem Sendlinger-Tor-Platz
Es spricht: Leo Mayer, isw München
mit dem Münchner Liedermacher Christoph Weiherer und ein „Sketch a la Trudering“

11:30 Uhr – ca. 15 Uhr     Programm mit Infoständen und Musik

Aufruf zum Ostermarsch 2014:

Für ein soziales Europa –
keine EU-Militärmacht, keine Bundeswehr-Einsätze

100 Jahre nach Beginn des I. Weltkriegs:

Die Erinnerung an den Beginn des I. Weltkriegs vor 100 Jahren und des II. Weltkriegs vor 75 Jahren verpflichtet heute zum Frieden. Dennoch führen auch EU-Staaten längst wieder Krieg. EU und NATO sind hochgerüstet mit dem Ziel, ihre machtpolitischen Interessen auch in Zukunft weltweit militärisch durchsetzen zu können. Weiterlesen

Vortrag über die ausgebremste Energiewende

Am 26. März 2014 hielt Martin Gruber bei den Münchner Freidenkern einen Vortrag zum Thema „Energiewende ausgebremst? – Vom Ausbremsen der Energiewende und den Machenschaften der Institut für Neue Soziale Marktwirtschaft“. Der Vortrag ist jetzt online als Download (PDF, 2,0 MB) verfügbar.

Dazu empfiehlt der Referent noch folgende interessante Links zu Erneuerbarer Energie:

12.05. Medienmacht – Meinungsmacht!

mmWer die Realität und die Machtverhältnisse unserer Welt begreifen will, darf sich auf die etablierten Medien nicht verlassen. Wie entsteht eine Meinung, wie kann sie manipuliert werden?Welchen Zwängen unterliegen die Journalistinnen und Journalisten bei Agenturen, Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen?

Welche Rolle spielen die mächtigen Anzeigekunden, die PR-Interessen, die zunehmende Rationalisierung in den Redaktionen, die Schere im Kopf der Macher? Macht die ständig wachsende Digitalisierung die Medien wirklich demokratischer? Welche Alternativen haben wir als Leser, Hörer, Zuschauer?

mit Almut Hielscher, langjährige Redakteurin und Korrespondentin bei Stern und Spiegel und Henning Hintze, freier Journalist u.a. für Junge Welt, ND und Nachdenkseiten, früher Redakteur bei der Frankfurter Rundschau, beim NDR und der Deutschen Welle.

Montag, den 12.05.2014 um 19.00 Uhr
im EineWeltHaus (Raum 211/212)

26.03. Energiewende ausgebremst?

ewVom Ausbremsen der Energiewende und den Machenschaften der Institut für Neue Soziale Marktwirtschaft

Die großen Energiekonzerne wollen so lange und so viel wie möglich Geld mit dem Stromverkauf aus Atom- und Kohlekraftwerken verdienen.  Sie beeinflussen massiv die öffentliche Debatte um die Energiewende.
Das Institut für Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)  führte monatelang die Kampagne “Strom wird wegen der Energiewende so teuer”.
Die Bundesregierung bereitet ein verändertes Erneuerbare Energiengesetz (EEG) vor: lange Laufzeiten für Kohlekraftwerke! Weitere Nutzung der Atomenergie ?  Dezentrale Entwicklung für Strom aus Erneuerbaren Energien?

mit Martin Gruber

Mittwoch, 26.03.2014 um 19.00 Uhr
im EineWeltHaus (Saal 110)